Über den Verein

Von uns Schießgesellen zu Cronberg, so endet der Ladebrief den die Kronberger Schützen am 06. September 1398 an die Frankfurter Schießgesellen sandten, um die guten frunden zu Franckenfurd zu einem Freundschaftsschießen einzuladen. Dieser Ladebrief gilt als der älteste überlieferte deutsche Schützenladebrief und ist das erste Dokument das die Existenz der Kronberger Schützen nachweist.

Heute hat der Verein etwa 100 Mitglieder und ist der älteste Verein Kronbergs.

1913 erbaute der Verein auf einem eigenen Grundstück in der Oberen Lin
denstruth sein Schützenhaus. Dieses wurde im Laufe der Jahre in überwiegender Selbsthilfe um- und ausgebaut.

Zehn Stände für Luftgewehr und Luftpistole befinden sich in der Luftdruckwaffenhalle, die auch zusammen mit dem freundlich gestalteten großen Aufenthaltsraum für vereinseigene Feierlichkeiten genutzt werden kann. Auf der Freianlage stehen zehn 50-Meter-Bahnen für Kleinkalibergewehr und Freie Pistole zur Verfügung. Fünf Stände können auf 100-Meter umgestellt werden. Ein Pistolenstand mit zehn 25-Meter-Bahnen auf denen alle Kurzwaffenkaliber geschossen werden können, sowie eine Grillhütte mit einem herrlichen Ausblick auf Kronberg runden das Gelände ab.

Um die sportliche Ausbildung und körperliche Fitness kümmern sich zwei ausgebildete Übungsleiter.

Auch Mannschaften für Rundenwettkämpfe zwischen den Vereinen stellt der Verein. Gute Erfolge gab und gibt es bei Kreis-, Gau-, Landes- und Deutschen Meisterschaften.

Neben der Integration von körperbehinderten Mitgliedern - Rollstuhlfahrer nehmen gleichberechtigt an Rundenkämpfen und Meisterschaften teil - und einer hervorragenden Jugendarbeit  ist uns auch die Ansprache unserer älteren Schützen ein besonderes Anliegen, die den Schießsport bis ins hohe Alter ausüben können.

Partnerschaftliche Kontakte und regelmäßige Treffen gibt es seit 1967 zu den Schützen in Nieuwleusen/Niederlande.

Als Traditionsverein pflegt die Cronberger Schützengesellschaft auch ihre Traditionsschießen. Höhepunkt ist dabei das Königsschießen um den von Kaiser Wilhelm II. 1898 gestifteten Königs-Adler. Die Jugend kämpft dabei um den Prinzentitel.